Hartz IV-Erhöhung: Studie warnt vor Milliardenkosten
Fr 5. Sep 2008, 06:56
Kritiker halten den Arbeitslosengeld (ALG) II-Regelsatz von derzeit 351 Euro monatlich für zu niedrig und fordern eine Erhöhung. Doch ein solcher Schritt würde die öffentlichen Haushalte jährlich mehrere Milliarden Euro kosten, warnt das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung. Zudem dürfte die Zahl der Hartz IV-Empfänger dadurch eher zu- als abnehmen.
Angesichts steigender Lebensmittel- und Energiekosten wurde in den vergangenen Monaten unter anderem vom Paritätischen Wohlfahrtsverband und den Grünen eine Erhöhung der Hartz IV-Regelsätze gefordert. Das hätte seinen Preis: Eine Anhebung von derzeit 351 auf 420 Euro monatlich würde die öffentlichen Haushalte jährlich gut zehn Milliarden Euro kosten, wie jüngste Berechnungen des Nürnberger Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) zeigen.
Re: Hartz IV-Erhöhung: Studie warnt vor Milliardenkosten
Fr 5. Sep 2008, 08:51
Von Medikamenten kann man sich ja freistellen lassen.Zumindest die, die man verchrieben bekommt.Man muß dann nur einen Eigenanteil bezahlen.Der bei chronischer Krankheit nur 1 Prozent beträgt.
Trotzdem ist das alles immer noch viel zu wenig für ein Leben in Würde.Selbst zum Sterben ist es zu wenig....
Re: Hartz IV-Erhöhung: Studie warnt vor Milliardenkosten
Fr 5. Sep 2008, 08:59
Das mit der Verhütung hängt auch wieder vom jeweiligen Landkreis ab. Bei uns gibt es diese tollen Beratungsstellen, da legt man seinen Bescheid vor und bekommt ein Rezept
Re: Hartz IV-Erhöhung: Studie warnt vor Milliardenkosten
Fr 5. Sep 2008, 09:18
Bei uns ist ne Drogemberatung, wo sich Junkys umsonst Spritzen,Ascorbin,Filter uns sowas abholen können.Da lagen auch immer Kondome parat.Weiß aber nicht, ob das immer noch so ist.
Fakt ist, daß es eigentlich kaum jemand schafft mit dem Geld einigermaßen über die Runden zu kommen.Es sei denn man vegetiert nur so vor sich hin, oder lebt bei Mama zu Hause und bekommt das Essen umsonst.
Re: Hartz IV-Erhöhung: Studie warnt vor Milliardenkosten
Fr 5. Sep 2008, 09:52
wenn man es geschickt anstellt...
Aber wenn die mitkriegen, das man bei Mama futtert kann das schon ein Grund sein, das sie die mama auffordern dich Finanziell zu unterstützen
Rüdi, ich glaube nicht, das es so gemeint war. Heut zutage muss man schon sehen, wie man über die Runden kommt... wir unterstützen uns auch gegenseitig in der Familie. Was ich nicht für Leistungsmissbrauch halte